Universities wrestle with lasting changes to literature teaching after pandemic shift
A new German study examines how universities are redesigning literature instruction for the digital age—moving beyond emergency remote teaching to intentional hybrid models. The research matters for institutions deciding whether to sustain online components and how to train faculty in digital pedagogy.
Originaltitel: Literaturvermittlung im virtuellen Raum: Beiträge zur digitalen germanistischen Hochschullehre
<p>Literaturvermittlung im universitären Bereich lebt vom Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden. Dabei hat die Digitalisierung an den Hochschulen zu grundlegenden Änderungen mit einer großen Spannweite an Lehr-, Lern- und Prüfungsformen geführt: Einige Hochschulen betreiben seit vielen Jahren digitalen Sprach- und Literaturunterricht, andere wurden durch die pandemiebedingte Digitalisierung unfreiwillig und unvorbereitet zu einer raschen Umstellung der Lehre gezwungen, von der sie sich inzwischen aber wieder verabschiedet haben. Und schließlich suchen einige akademische Einrichtungen den Mittelweg. In postpandemischen Zeiten stellt sich mit durchaus kritischem Blick die Frage, wie eine didaktisch durchdachte digitale Lehre des akademischen Literaturunterrichts aussehen kann. Die hier vorgelegten Beiträge geben Antworten auf diese Frage und möchten dazu anregen, Empirie und Theorie der digitalen Lehre miteinander zu verbinden.</p>